Die meisten Menschen wissen: Sonnenschutz ist wichtig. Aber wenn es um die Frage geht, was genau UVA- und UVB-Strahlung eigentlich unterscheidet — und welcher Schutz wirklich nötig ist — wird es schnell unübersichtlich. LSF, SPF, PA++++, UVA-Kreis: Was bedeuten all diese Angaben?
Die Unterscheidung ist wichtig, denn UVA und UVB schaden der Haut auf komplett unterschiedliche Weise. Und nur ein Sonnenschutz, der beide Filtertypen abdeckt, schützt wirklich.
Die Sonne sendet elektromagnetische Strahlung in verschiedenen Wellenlängen aus. Der für die Haut relevante Teil:
| Strahlung | Wellenlänge | Durchdringt | Hauptwirkung | |-----------|-------------|-------------|--------------| | UVA | 320-400 nm | Bis in die Dermis (Lederhaut) | Aging — vorzeitige Hautalterung | | UVB | 280-320 nm | Bis in die Epidermis (Oberhaut) | Burning — Sonnenbrand | | UVC | 100-280 nm | Blockiert durch Ozonschicht | Normalerweise kein Risiko |
Die Eselsbrücke: UVA = Aging, UVB = Burning.
UVA verursacht keinen sofort sichtbaren Schaden (keinen Sonnenbrand). Deshalb unterschätzen die meisten Menschen das Risiko. Man kann stundenlang im Schatten oder hinter Glas sitzen und trotzdem signifikante UVA-Dosis kassieren.
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1. La Roche-Posay Anthelios UVMUNE 400 SPF 50+
2. Bioderma Photoderm MAX Aquafluide SPF 50+
3. Beauty of Joseon Relief Sun SPF 50+
4. Eucerin Sun Gel-Cream Oil Control SPF 50+
5. Garnier Ambre Solaire Super UV SPF 50+
Das „UVA" im Kreis bedeutet, dass der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des LSF-Wertes erreicht. Bei LSF 30 also mindestens UVA-Schutz-Faktor 10. Das ist ein Minimum-Standard, kein Optimum.
Ja. UVA-Strahlung ist ganzjährig konstant und durchdringt Wolken. UVB variiert zwar mit dem Sonnenstand, aber für Anti-Aging-Zwecke ist der tägliche UVA-Schutz essentiell.
Für den Alltag reicht LSF 30 (97% UVB-Schutz). Für Outdoor-Aktivitäten, helle Haut oder nach Hautbehandlungen (Peeling, Retinol) empfiehlt sich LSF 50.
Teilweise, ja. Aber Studien zeigen, dass die meisten Menschen trotz regelmäßigem Sonnenschutz ausreichend Vitamin D produzieren. Bei Bedarf kann Vitamin D supplementiert werden — Hautkrebsrisiko lässt sich nicht supplementieren.
2 mg/cm² — das entspricht etwa ein halber Teelöffel für das Gesicht. Die meisten Menschen tragen nur 25-50% der empfohlenen Menge auf, was den effektiven Schutz halbiert.
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