Jucken, Kratzen, Haarausfall, entzündete Ohren – Hautprobleme gehören zu den häufigsten Gründen für Tierarztbesuche. In bis zu 30% der Fälle hat die Ernährung eine direkte oder mitverantwortliche Ursache. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Fütterung lassen sich viele Hautprobleme deutlich verbessern.
Die Haut ist das größte Organ des Hundes und hat einen hohen Nährstoffbedarf:
Ein Mangel an diesen Nährstoffen zeigt sich sofort in der Haut.
Der Goldstandard zur Diagnose:
Die am besten belegte Supplemente bei Hautproblemen. EPA und DHA wirken entzündungshemmend und verbessern die Hautbarriere.
Zinkmangel zeigt sich als schuppende, krustige Haut um Augen, Nase, Maul und Pfoten.
Biotinmangel führt zu Haarausfall, stumpfem Fell und trockener Haut.
Antioxidativ, schützt die Hautzellen vor oxidativem Stress.
Ja, in bis zu 30% der Fälle ist die Ernährung (mit-)verantwortlich. Futterallergien und Nährstoffmängel sind die häufigsten ernährungsbedingten Ursachen.
Ein hypoallergenes Alleinfutter mit ungewöhnlichem Protein (Hirsch, Pferd, Kanguru) oder hydrolysiertem Protein. Alternativ: Eliminationsdiät unter tierärztlicher Anleitung.
Erste Verbesserungen nach 4–6 Wochen. Die volle Wirkung nach 8–12 Wochen. Die Hautzellerneuerung dauert etwa 3 Wochen.
Ja, wenn es hochwertiges Fischöl mit ausreichend EPA und DHA ist. Dosierung: 100–200 mg EPA+DHA pro kg Körpergewicht/Tag.
Ja, aber seltener als oft gedacht. Etwa 1–2% der Hunde haben eine echte Glutenunverträglichkeit (Zöliakie-ähnlich). Bei Irish Setters ist die Rate höher.
Bei: akuten Hot Spots, eitrigen Hautveränderungen, starkem Juckreiz mit Selbstverletzung, Haarausfall in großen Flächen, und wenn eine Futterumstellung nach 8 Wochen keine Besserung bringt.
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Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf die Hautgesundheit deines Hundes. Die drei wichtigsten Maßnahmen: Omega-3 supplementieren, bei chronischem Jucken eine Eliminationsdiät durchführen und auf hochwertige, hypoallergene Futtersorten umsteigen. Die Haut reagiert innerhalb von 4–8 Wochen – geduldig bleiben.
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