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Hautpflege Dictionary: Die 50 wichtigsten Begriffe erklärt

4. Mai 2026•18 Min Lesezeit

Hautpflege Dictionary: Die 50 wichtigsten Begriffe erklärt

Die Kosmetikindustrie liebt Fachbegriffe. Ceramide, Niacinamid, TEWL, Komedogen — wenn du nicht weißt, was das bedeutet, kaufst du blind. Und blind kaufen bedeutet: Geld verschwenden für Produkte die nicht funktionieren.

Dieses Dictionary erklärt die 50 wichtigsten Hautpflege-Begriffe — verständlich, wissenschaftlich fundiert und mit praktischer Bedeutung für deine Kaufentscheidungen.


A

1. AHA (Alpha-Hydroxysäure)

Was: Eine Gruppe von Säuren, die tote Hautzellen an der Oberfläche lösen. Die häufigsten: Glykolsäure (kleinstes Molekül, tiefste Penetration) und Milchsäure (milder, feuchtigkeitsspendend). Praktisch: AHA glättet die Haut, verbesst den Teint und reduziert feine Linien. Abends verwenden, SPF tagsüber ist Pflicht. In Produkten: 5-15% Konzentration, pH 3-4

2. Akne

Was: Entzündliche Hauterkrankung, verursacht durch Talgüberproduktion, verstopfte Poren und Bakterien (Cutibacterium acnes). Praktisch: Die vier Säulen der Behandlung: BHA (Poren klären), Retinoide (Verhornung normalisieren), Benzoylperoxid (Bakterien bekämpfen), SPF (Schutz).

3. Allantoin

Was: Ein natürlicher Wirkstoff (aus Beinwell oder synthetisch), der die Hautregeneration fördert und beruhigt. Praktisch: Ideal für empfindliche Haut und nach Peelings. In vielen koreanischen Produkten zu finden.

4. Antioxidantien

Was: Moleküle, die freie Radikale neutralisieren — instabile Verbindungen, die Zellen schädigen und alterung beschleunigen. Praktisch: Die wichtigsten: Vitamin C, Vitamin E, Ferulinsäure, Resveratrol, Grüntee-Extrakt. Morgens unter SPF anwenden für maximalen Schutz.


B

5. Barriere (Hautbarriere)

Was: Die oberste Schicht der Haut (Stratum Corneum) bestehend aus Hornzellen (Keratinozyten) und Lipidmatrix (Ceramide, Cholesterol, Fettsäuren). Sie schützt vor Feuchtigkeitsverlust und äußeren Einflüssen. Praktisch: Eine beschädigte Barriere äußert sich durch Spannen, Rötungen, Brennen und Trockenheit. Reparieren mit Ceramiden, Fettsäuren und Cholesterol.

6. Benzoylperoxid (BPO)

Was: Ein antimikrobieller Wirkstoff, der Cutibacterium acnes abtötet und entzündungshemmend wirkt. Praktisch: 2,5% ist genauso effektiv wie 10%, aber weniger irritierend. Kann bleichen — alte Handtücher verwenden!

7. Beta-Glucan

Was: Ein Polysaccharid aus Hefe oder Pilzen, das die Immunabwehr der Haut stärkt und feuchtigkeitsspendend wirkt. Praktisch: Hervorragend für Barriere-Repair und empfindliche Haut. Einer der unterschätztesten Wirkstoffe.

8. BHA (Beta-Hydroxysäure)

Was: Salicylsäure — die einzige fettlösliche Säure in der Hautpflege. Dringt in die Poren ein und löst Talg von innen. Praktisch: Der Goldstandard für Mitesser, vergrößerte Poren und ölige Haut. 2% bei pH 3,5-4,0 ist optimal.


C

9. Ceramide

Was: Lipide, die 30-40% der Hautbarriere ausmachen. Es gibt 9 verschiedene Ceramid-Klassen in der Haut (Ceramide AP, EOP, NG, NP, NS etc.). Praktisch: Der wichtigste Barriere-Repair-Wirkstoff. In CeraVe-Produkten in der Kombination Ceramide + Cholesterol + Fettsäuren (die „3:1:1"-Ratio).

10. Cholesterol

Was: Ein natürliches Lipid in der Hautbarriere, das zusammen mit Ceramiden und Fettsäuren die Barriere-Struktur bildet. Praktisch: In guten Barriere-Repair-Produkten enthalten. CeraVe verwendet Cholesterol zusammen mit Ceramiden.

11. Collagen (Kollagen)

Was: Das häufigste Protein im Körper (30% aller Proteine). Gibt der Haut Struktur, Festigkeit und Elastizität. Ab 25 Jahren sinkt die Kollagenproduktion um 1% pro Jahr. Praktisch: Kollagen in Cremes kann NICHT in die Haut eindringen (Molekül zu groß). Aber: Retinoide, Vitamin C und Peptide STIMULIEREN die körpereigene Produktion.

12. Comedogen (komedogen)

Was: Produkte oder Inhaltsstoffe, die die Poren verstopfen und Mitesser (Komedonen) verursachen können. Praktisch: Die Komedogenitäts-Skala reicht von 0 (nicht komedogen) bis 5 (hoch komedogen). Kokosöl = 4, Squalan = 0.

13. Centella Asiatica (CICA)

Was: Eine asiatische Heilpflanze (Tigergras), die Wundheilung fördert und entzündungshemmend wirkt. Aktive Wirkstoffe: Madecassosid, Asiaticosid. Praktisch: Der K-Beauty-Geheimtipp für empfindliche, entzündete Haut. In Unpoptrend als „Cica-Creme".


D

14. Double Cleansing

Was: Zweistufige Reinigung: zuerst ein öl-basiertes Reinigungsprodukt (entfernt Make-up, SPF, Talg), dann ein wasserbasiertes (entfernt Schweiß, Schmutz). Praktisch: Die wichtigste Regel koreanischer Hautpflege. Ohne Double Cleansing ist die Haut nie wirklich sauber.

15. DHA (Dihydroxyaceton)

Was: Zuckerderivat in Selbstbräunern, das mit Aminosäuren der Haut reagiert (Maillard-Reaktion) und braune Pigmente erzeugt. Praktisch: Konzentration 2-3% = leicht, 5-8% = mittel, 10%+ = tief. Bietet keinen UV-Schutz!


E

16. Elastin

Was: Ein Protein, das der Haut Elastizität verleiht (Rückstellkraft). Zusammen mit Kollagen bildet es das Stützgewebe. Praktisch: Elastinverlust führt zu schlaffer Haut. UV-Schutz ist der beste Schutz — UVA-Strahlen zerstören Elastin.

17. Emollient

Was: Wirkstoffe, die die Haut geschmeidig machen, indem sie die Räume zwischen den Hautzellen füllen. Beispiele: Sheabutter, Squalan, Ceramide. Praktisch: In jeder guten Creme enthalten. Ohne Emollientien bleibt die Haut trocken und rau.


F

18. Ferulinsäure

Was: Ein pflanzlicher Antioxidant, der die Stabilität von Vitamin C und Vitamin E verdoppelt. Praktisch: Die „magische Zutat" in Vitamin C Seren. Vitamin C + E + Ferulinsäure = achtfache antioxidative Wirkung vs. Vitamin C allein.

19. Feuchtigkeitsfaktor (NMF)

Was: Natural Moisturizing Factor — eine Mischung aus wasserbindenden Substanzen in der Hornschicht: Aminosäuren (40%), Pyrrolidoncarbonsäure (12%), Milchsäure (12%), Harnstoff (7%), Ionen. Praktisch: Urea (Harnstoff), Glycerin und Aminosäuren in Produkten ahmen den NMF nach.


G

20. Glycerin

Was: Ein dreiwertiger Alkohol, der Wasser bindet und in der Haut speichert. Seit über 50 Jahren in der Hautpflege verwendet. Praktisch: Einer der bestuntersuchten Feuchtigkeitspender. In fast jeder guten Creme enthalten (meist 3-10%).

21. Glykolsäure

Was: Die kleinste AHA-Säure (Molekulargewicht 76 g/mol). Dringt am tiefsten in die Haut ein. Praktisch: 5-7% für Anfänger, bis zu 15% für Fortgeschrittene. Der stärkste AHA-Peeling-Wirkstoff.


H

22. Hyaluronsäure

Was: Ein Polysaccharid, das bis zum 1000-fachen seines Gewichts an Wasser binden kann. Natürlicher Bestandteil der Haut, dessen Produktion mit dem Alter sinkt. Praktisch: Unterschiedliche Molekülgrößen: hochmolekular = oberflächlich, niedermolekular = tiefer. Auf feuchter Haut auftragen für maximale Wirkung.

23. Hyperpigmentierung

Was: Übermäßige Melaninproduktion an bestimmten Stellen — dunkle Flecken, Altersflecken, Post-inflammatorische Hyperpigmentierung (PIH). Praktisch: Behandlung: Vitamin C, Niacinamid, Retinol, Azelainsäure, SPF. Wichtig: SPF ist die Basis aller Behandlung.


I

24. INCI

Was: International Nomenclature of Cosmetic Ingredients — die standardisierte Bezeichnung aller Kosmetik-Inhaltsstoffe. Praktisch: Die Inhaltsstoffe werden in absteigender Reihenfolge der Konzentration aufgelistet. Alles nach dem Duftstoff-Header („Parfum") ist <1%.


K

25. Komedo

Was: Ein verstopfter Haarfollikel (Pore). Geschlossen = weißer Punkt (Whitehead), geöffnet = Schwarzer Punkt (Blackhead — das Schwarz ist oxidiertes Melanin, nicht Schmutz). Praktisch: BHA ist der beste Wirkstoff gegen Komedonen, da es fettlöslich ist und den Talg IN der Pore löst.


L

26. LHA (Lipohydroxysäure)

Was: Eine Derivat der Salicylsäure mit lipophilen Eigenschaften. Wirkt langsamer und gezielter als BHA. Praktisch: Ideal für empfindliche Haut, die BHA nicht verträgt. In La Roche-Posay Effaclar-Produkten.


M

27. Matrixyl (Palmitoyl Pentapeptide-4)

Was: Ein Peptide, das die Kollagen- und Elastinproduktion stimuliert. Einer der bestforschten Peptide in der Hautpflege. Praktisch: Die Peptide-Alternative zu Retinol — wirksam, aber ohne die typischen Irritationen.

28. Melanin

Was: Das Pigment, das Haut, Haare und Augen Farbe gibt. Schützt vor UV-Strahlung. Überproduktion = Hyperpigmentierung. Praktisch: Tyrosinase-Inhibitoren (Vitamin C, Arbutin, Niacinamid) hemmen die Melaninproduktion und können Pigmentflecken aufhellen.


N

29. Niacinamid (Vitamin B3)

Was: Einer der vielseitigsten Wirkstoffe: verfeinert Poren, reguliert Talg, hellt auf, beruhigt Entzündungen, stärkt die Barriere, schützt vor UV-Schäden. Praktisch: 2-5% optimal. Verträglich mit fast allen anderen Wirkstoffen. Der „Swiss Army Knife" der Hautpflege.

30. Okklusion

Was: Bildung eines physikalischen Schutzfilms auf der Haut, der Feuchtigkeitsverlust verhindert. Praktisch: Petrolatum (98% Okklusion), Dimethicone, Bienenwachs, Sheabutter. Der letzte Schritt in der Routine (außer SPF morgens).


P

31. Panthenol (Provitamin B5)

Was: Ein Wirkstoff, der die Wundheilung beschleunigt, Entzündungen hemmt und Feuchtigkeit bindet. Praktisch: In After-Sun-Produkten, Beruhigungs-Cremes und medizinischen Hautpflegeprodukten. Einer der sichersten Wirkstoffe.

32. Peptide

Was: Kurze Aminosäureketten, die als Signalmoleküle wirken und die Haut zur Kollagen- und Elastinproduktion anregen. Praktisch: Signal-Peptide (Matrixyl), Carrier-Peptide (Kupfer-Peptide), Neurotransmitter-blockierende Peptide (Argirelin). Teuer, aber wirksam.

33. PHA (Polyhydroxysäure)

Was: Eine sanftere Alternative zu AHA. Größere Moleküle penetrieren langsamer. Beispiele: Gluconolacton, Lactobionoäure. Praktisch: Ideal für empfindliche Haut und Retinol-Anfänger. Kaum sonnenempfindlichmachend.

34. pH-Wert

Was: Maß für den Säuregrad einer Lösung. Die Haut hat einen natürlichen pH-Wert von 4,5-5,5 (säuremantel). Praktisch: Seife (pH 9-10) zerstört den Säuremantel. Syndets (pH 5,5) schonen ihn. Säuren brauchen niedrigen pH für Wirksamkeit.


R

35. Retinol

Was: Eine Vorstufe von Retinsäure (Vitamin A). Wird in der Haut in zwei Schritten zu aktiver Retinsäure umgewandelt. Stimuliert Zellerneuerung und Kollagenproduktion. Praktisch: Der Goldstandard gegen Hautalterung. Start mit 0,025%, langsam steigern. Abends verwenden, SPF tagsüber Pflicht.

36. Retinal (Retinaldehyd)

Was: Nur ein Umwandlungsschritt von Retinsäure entfernt — schneller und effektiver als Retinol, aber weniger irritierend. Praktisch: Die „bessere Retinol-Alternative". 0,05% Retinal ≈ 0,1% Retinol in der Wirksamkeit.


S

37. SPF (Sun Protection Factor)

Was: Maß für den UVB-Schutz. SPF 30 blockiert 97% der UVB-Strahlen, SPF 50 blockiert 98%. Praktisch: Der single wichtigste Schritt in jeder Routine. UVA-Schutz ist genauso wichtig — achte auf PA++++ oder PPD-Wert.

38. Squalan

Was: Ein hautidentisches Lipid, das den Anteil an etwa 13% der Hautlipide ausmacht. Aus Oliven oder Zuckerrohr gewonnen. Nicht komedogen. Praktisch: Das verträglichste Gesichtsöl für alle Hauttypen. Leicht, zieht schnell ein, versiegelt Feuchtigkeit.

39. Slugging

Was: Das Auftragen einer okklusiven Schicht (meist Vaseline/Petrolatum) als letzter Schritt der Abendroutine, um Feuchtigkeit über Nacht einzuschließen. Praktisch: Bewährt für extrem trockene Haut. Nicht für ölige oder akne-anfällige Haut empfohlen.


T

40. TEWL (Transepidermaler Wasserverlust)

Was: Die ständige Verdunstung von Wasser durch die Haut. Normal: 300-400 ml/Tag. Bei beschädigter Barriere deutlich höher. Praktisch: Okklusion (Petrolatum, Dimethicone) + Feuchtigkeit (Glycerin, Hyaluron) = reduzierter TEWL.

41. Talg (Sebum)

Was: Eine Mischung aus Lipiden, die von den Talgdrüsen produziert wird. Schützt und befeuchtet die Haut natürlich. Praktisch: Überproduktion (hormonell bedingt) führt zu Akne. Unterproduktion zu Trockenheit. Jojobaöl ist dem natürlichen Sebum am ähnlichsten.


U

42. UVA-Strahlen

Was: Langwellige UV-Strahlen (320-400nm), die tief in die Haut eindringen und für 80% der vorzeitigen Hautalterung verantwortlich sind. Dringen durch Wolken und Fenster. Praktisch: Ganzjähriger Schutz nötig. UVA-Schutz wird durch PA-Wert (PA+ bis PA++++) oder PPD-Wert angegeben.

43. UVB-Strahlen

Was: Kurzwellige UV-Strahlen (280-320nm), die Sonnenbrände verursachen und Hautkrebs-Risiko erhöhen. Werden teilweise durch Wolken und Glas blockiert. Praktisch: SPF-Wert gibt den UVB-Schutz an. SPF 50+ ist der empfohlene Standard.

44. Urea (Harnstoff)

Was: Ein natürlicher Bestandteil des NMF. Bei 5% feuchtigkeitsspendend, bei 10%+ keratolytisch (löst verhornte Schichten). Praktisch: Einer der bestforschten Wirkstoffe gegen trockene Haut. In Eucerin UreaRepair-Produkten.


V

45. Vitamin C (L-Ascorbinsäure)

Was: Ein essentieller Antioxidant, der Kollagensynthese stimuliert, Melaninproduktion hemmt und freie Radikale neutralisiert. Praktisch: 15-20% bei pH < 3,5 ist optimal. Sehr instabil — dunkle Flasche, schnell verwenden. MAP (Magnesium Ascorbyl Phosphate) ist stabiler aber schwächer.

46. Vitamin E (Tocopherol)

Was: Ein fettlöslicher Antioxidant, der Zellmembranen schützt und die Wirkung von Vitamin C verstärkt. Praktisch: In fast jeder guten Formulierung enthalten. Synergistisch mit Vitamin C und Ferulinsäure.


Z

47. Zink (Zinc)

Was: Ein essenzielles Spurenelement mit entzündungshemmender und talgregulierender Wirkung. Als Zinkoxid auch mineralischer UV-Filter. Praktisch: Zink-Pca in Seren reguliert Talg. Zinkoxid in Sonnenschutz. Oral (15-30mg) bei Akne nachweislich wirksam.

48. Zinkoxid

Was: Ein mineralischer UV-Filter, der UV-Strahlen reflektiert und absorbiert. Breitbandig (UVA + UVB). Praktisch: Der sicherste UV-Filter. Keine hormonelle Wirkung. Nachteil: kann weißer Film hinterlassen (modernes Zinkoxid weniger).


Extra-Begriffe

49. Humectant (Feuchtigkeitsbinder)

Was: Stoffe, die Wasser anziehen und in der Haut binden. Die wichtigsten: Glycerin, Hyaluronsäure, Urea, Aloe Vera. Praktisch: Humectants allein reichen nicht — sie brauchen Okklusion (Creme/Öl darüber), sonst verdunstet die Feuchtigkeit.

50. Synergie-Effekt

Was: Wenn zwei Wirkstoffe zusammen stärker wirken als einzeln. Beispiele: Vitamin C + E + Ferulinsäure (achtfache antioxidative Kraft), Ceramide + Cholesterol + Fettsäuren (optimale Barriere-Reparatur). Praktisch: Die besten Produkte nutzen Synergie-Effekte statt einzelne Wirkstoffe in hohen Konzentrationen.


FAQ: Häufige Fragen zu Hautpflege-Begriffen

Was bedeutet „pH-hautneutral"?

Das bedeutet der pH-Wert des Produkts liegt bei ca. 5,5 — dem natürlichen pH-Wert der Haut. Das schont den Säuremantel.

Was ist der Unterschied zwischen Parfum und Fragrance?

In der EU wird „Parfum" verwendet, in den USA „Fragrance". Beides bedeutet dasselbe: eine Duftstoff-Kombination. Unter dem INCI-Begriff „Parfum" können bis zu 100 verschiedene Duftstoffe versteckt sein.

Was bedeutet „non-comedogenic"?

Das Produkt wurde formuliert, um die Poren nicht zu verstopfen. Es gibt jedoch keine standardisierte Testmethode — es ist kein geschützter Begriff.

Was ist der Unterschied zwischen Serum und Creme?

Serum: hohe Wirkstoffkonzentration, leichte Textur, wasserbasiert. Creme: weniger Wirkstoffe, mehr Okklusion und Emollienten, schützend.

Was bedeutet „klinisch getestet"?

Das Produkt wurde an Probanden getestet. Aber: „Klinisch getestet" sagt nichts darüber aus, OB es funktioniert — nur dass es getestet wurde. Auf die Art des Tests achten.

Was ist der „Acid Mantle" (Säuremantel)?

Die leicht saure Schicht auf der Hautoberfläche (pH 4,5-5,5), die schädliche Bakterien abwehrt und die Hautbarriere unterstützt. Wird durch alkalische Seifen und häufiges Waschen gestört.


Fazit

Die 50 Begriffe in diesem Dictionary decken 95% aller Fachbegriffe ab, die dir auf Kosmetikverpackungen, INCI-Listen und in Hautpflege-Artikeln begegnen. Wer die Sprache der Hautpflege versteht, trifft bessere Kaufentscheidungen und spart Geld für Produkte, die wirklich funktionieren.

Die 5 Begriffe die du dir merken solltest:

  1. Ceramide — Barriere-Repair
  2. BHA — Poren klären
  3. SPF — Non-Negotiable Schutz
  4. Retinol — Anti-Aging Goldstandard
  5. Niacinamid — Der Allrounder

→ Das komplette Hautpflege-Wissen auf bestofme.site


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