Die Füße tragen uns ein Leben lang – durchschnittlich 160.000 Kilometer. Doch sie werden in der Pflege oft vernachlässigt. Hier sind die wissenschaftlichen Grundlagen für gesunde Füße.
Ja. Urea (20–40%) ist der wissenschaftliche Goldstandard. Es löst die Verhornung auf und hydratisiert gleichzeitig – effektiver als reines Feilen.
Für milde Fälle: Teebaumöl (antimykotisch in vitro) und schwarzer Tee können helfen. Für manifesten Fußpilz sind jedoch Antimykotika (Clotrimazol, Terbinafin) deutlich überlegen.
Ja, in Maßen. 10–15 Minuten in warmem Wasser weicht die Hornhaut auf und erleichtert die Pflege. Zu lange Bäder (>30 Min.) macerieren die Haut.
Medizinische Pediküre (Podologie) wird von ausgebildeten Fachkräften durchgeführt und umfasst die Behandlung von Krankheitsbildern. Kosmetische Fußpflege konzentriert auf das optische Ergebnis.
Fußpflege ist Barriere-Pflege + Hygiene + Prävention. Die wissenschaftlichen Grundlagen: Urea für Hornhaut und Rissigkeit, Antimykotika für Pilz, Aluminiumchlorid für Schweißfüße. Die wichtigste Präventionsmaßnahme: Füße trocken halten – besonders die Zehenzwischenräume.
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