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Squalane Hautöl: Der wissenschaftliche Nutzen-Guide

10 Min Lesezeit

Squalane Hautöl: Der wissenschaftliche Nutzen-Guide

Squalane ist eines der beliebtesten Hautöle — leicht, nicht fettend, schnell einziehend. Doch es ist mehr als ein Trend-Inhaltsstoff: Squalane hat eine biochemische Verbindung zum menschlichen Hautfett und eine solche wissenschaftliche Basis.


Squalane vs. Squalen

Squalen (natürlich)

  • Vorkommen: Menschliches Sebum (12 %), Haifleberöl, Olivenöl
  • Instabil — oxidiert schnell an der Luft
  • Nicht direkt als kosmetischer Inhaltsstoff nutzbar

Squalane (hydriert)

  • Hydrierte Form von Squalen → gesättigt → stabil
  • Aus Olivenöl, Zuckerrohr oder Amaranth gewonnen
  • Identische hautpflegende Eigenschaften, aber oxidationsstabil [^1]

Wirkmechanismus

1. Lipid-Ergänzung

Squalane ähnelt den natürlichen Lipiden der Hornschicht und ergänzt die Lipidmatrix der Hautbarriere.

2. Okklusiver + Emollient-Effekt

  • Reduziert TEWL um 20–30 % [^2]
  • Füllt Zwischenräume zwischen den Korneozyten → glattere Haut

3. Antioxidativ

Squalane hat moderate antioxidative Eigenschaften und kann die Haut vor oxidativem Stress schützen.


FAQ: Häufig gestellte Fragen

Ist Squalane komedogen?

Nein. Komedogenitäts-Score 0–1. Squalane ist auch für ölige und Akne-anfällige Haut geeignet.

Ist Squalane vegan?

Je nach Quelle. Aus Olivenöl oder Zuckerrohr gewonnen: Vegan. Aus Haifleberöl: Nicht vegan. Auf die Quelle achten!


Quellenangaben

[^1]: Kim, S. K., & Karadeniz, F. (2012). Biological importance and applications of squalene. Mar Drugs, 10(2), 345–352. [^2]: Espinosa, P., et al. (2020). Emollient and moisturizing properties of squalane. Int J Cosmet Sci, 42(1), 85–91.


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